Spiegelkind

Spiegelkind

von Alina Bronsky

Arena, 2012


Der Roman „Spiegelkind“ von Alina Bronsky ist der Auftakt zu ihrer „Spiegel-Trilogie“ und der Beginn einer mitreißenden Geschichte:
Die 15-Jährige Julie führt ein vollkommen normales Leben, in welchem alles seine Ordnung hat. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich die Gesellschaft, in der sie lebt, selbst als „Normalität“ bezeichnet. Dieses geordnete und ruhige Leben gerät jedoch komplett aus den Fugen, als ihre Mutter spurlos verschwindet und niemand ihr sagen will, was überhaupt passiert ist. Sie beschließt also selbst der Sache auf den Grund zu gehen und muss feststellen, dass der Berg an Fragen immer größer wird. So begleitet der Leser Julie auf der Suche nach der Wahrheit und auf ihrem Weg zu sich selbst in einer Welt, in der die Gesellschaft nur auf Oberflächlichkeit und Vorurteilen beruht und jeder nur für sich lebt.

In einem beigelegten Brief der Autorin schreibt sie, dass sie mit diesem Buch eine Geschichte für jüngere Leser schreiben wollte, welche sie von  ihren Hausaufgaben und vom schlafen abhalten kann. Meiner Meinung nach ist ihr das mehr als nur gut gelungen, da ich die Nächte, in denen ich dieses Buch gelesen habe, wirklich sehr wenig geschlafen habe. Es ist ein Buch, welches die Augen wirklich an den Text fesselt, da die Handlung wirklich gut und einfallsreich ist.

Es hat bei mir nur leider etwas gedauert herauszulesen worum es genau geht aber als ich mich erst eingelesen hatte habe ich das Buch nur noch ungern aus der Hand gelegt.
„Spiegelkind ist auf alle Fälle einhundertprozentig lesenswert und ich bin jetzt schon gespannt auf die Fortsetzungen.


2/2012

Die Lesekinder