Schweigt still die Nacht

Schweigt still die Nacht

von Brenna Yovanoff

Loewe, 2011



Mackie Doyle hütet ein schreckliches Geheimnis: Er ist nicht aus dieser Welt. Vor einigen Jahren wurde er anstelle eines menschlichen Babys in der Wiege ausgetauscht.
Dennoch versucht er mit aller Kraft ein normales Leben zu führen und besonders seine Schwester Emma unterstützt ihn so gut sie kann. Doch die Welt unter seiner Heimatstadt Gentry, die Welt in die er eigentlich gehört, beeinflusst ihn immer mehr. Als wieder ein kleines Kind verschwindet, beschließt er zu handeln.

Dieses Buch hat mich zwar gefesselt bis zur letzten Seite, war allerdings viel zu schnell vorbei. Die Handlung löst sich ziemlich schnell auf, was für mich etwas verwirrend gewirkt hat. Alles in allem ist sie aber in Ordnung und trotzdem spannend genug. Das Ende konnte ich zwar bereits einige Seiten vorher erahnen, hat mich allerdings nicht sonderlich gestört. Was ich allerdings sagen muss ist, dass ich mir beim Cover und beim Titel des Buches etwas mehr versprochen habe, die Spannung an sich aber erst kurz vor Schluss wirklich richtig da war. Davor geht die Handlung einen ziemlich gewöhnlichen Gang.

Trotzdem kann ich sagen, dass dieser Roman einzigartig ist und es durchaus eine Überlegung wert ist, ihn zu lesen. Wer jedoch richtigen Nervenkitzel sucht, wird hier meiner Meinung nach eher enttäuscht.

2/2012

Die Lesekinder