Holzfällen. Eine Erregung

Holzfällen. Eine Erregung

Thomas Bernhard

Suhrkamp 1989

Fast schon ein Klassiker: Eine der Bernhardschen  Schimpf- und Selbstzerfleischungs-Kanonaden. Man wird vom typischen Sprachduktus durch das ganze Buch getragen und genießt die bösartige Darstellung eines Wiener Möchtegern-Künstlerkreises in der Geschlossenheit einer einzigen Abendeinladung. Gleichzeitig ist es die Generalabrechnung des Ich-Erzählers mit sich selbst. Dabei widerspricht er sich ständig selbst und stellt alles in Frage. Wirklich höchstes Lesevergnügen.

I/2010