High Fidelity
von Nick Hornby
Knaur, 2003
Darf man mit Menschen, deren Plattensammlung zum größten Teil aus Tina-Turner-Alben besteht, befreundet sein? Muss eine Frau in dieselbe Band vernarrt sein, um sie wirklich lieben zu können? Warum tragen Frauen nur beim ersten Dat reizende Unterwäsche? - Solche Fragen stellt sich momentan Robert. Ein Mann Mitte dreißig, der gerade von seiner langjährigen Freundin verlassen worden ist. Es mag zwar toll sein, die gesamte Wohnung für sich zu haben. Und dann sind da auch noch seine Eltern. Aber was kommt dann?
Mir hat dieses Buch gut gefallen. Auch wenn hin und wieder Passagen auftauchen, die etwas langatmig erscheinen. Die Stärke dieses Romans liegt wahrscheinlich darin, dass Robert ein Mann ist, der beides will. Eine Frau. Und seine Plattensammlungen. Mit einem gewissen Grad an Ironie erzählt Nick Hornby, wie der Hauptcharakter versucht, seine Platten und seine Frauen mit einander zu vereinen. Dieses Buch ist all jenen zu empfehlen, die vielleicht auch schon den
gleichnamigen Film gesehen haben und es ist all jenen zu empfehlen, die vielleicht auch schon andere Bücher von Nick Hornby gelesen haben. Zum Beispiel A Long Way Down. Oder Slam.
5/2010
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