Göttlich verdammt

Göttlich verdammt

von Josephine Angelini
Dressler, 2011

Helen lebt ein ganz normales leben auf der neuamerikanischen Insel Nantucket. Sie geht in die High-School und ist nicht gerade beliebt. Alles ist normal an ihr. Na ja, wenn man davon absieht dass ihre Mutter sie früh verlassen hat und es auch keine Bilder mehr von ihr gibt. Außer einem Schmuckstück hat Helen keine Erinnerung an sie.

Alles ist friedlich und Helen lebt mit ihrem Vater ein mehr oder weniger schönes Leben, bis Lucas Delos mit seiner Familie auftaucht. Lukas eröffnet Helen, dass sie eine Halbgöttin ist, mit den Fähigkeiten außergewöhnlich schnell zu rennen, zu fliegen und blitze aus den Augen zu schleudern. Sie ist eine Nachfahrin von Zeus. Helen mag Lucas von Tag zu Tag mehr, nur- sie stammen aus verschiedenen Gottesfamilien, die sich hassen. Sie hassen sich seit dem trojanischen Krieg und versuchen gegenseitig, die verfeindeten Familien umzubringen. Helen  und Lucas wissen das beide, und trotzdem kommen sie sich immer näher. Doch dann schwebt Helen plötzlich in höchster Lebensgefahr. Und sie kann sich noch nicht verteidigen. Wird Helen es mit Lucas Hilfe schaffen, die Gefahr zu bannen und so die Häuser zu vereinen? Dann würde auch ihrer liebe nichts mehr im Weg stehen…

Es ist ein faszinierendes Buch, wenn man einmal angefangen hat, wir man selbst Teil der Geschichte und spürt den Hass, die Liebe und die Verzweiflung die zwischen Lucas und Helen entsteht. Mir hat aber das Ende nicht gefallen, vieles bleibt offen und ungeklärt… Trotzdem empfehle ich euch allen dieses Buch, es ist einfach göttlich!

9/2011

Die Lesekinder