Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein

Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein

Autor: Andre Heller

Pauls Vater, der Süßwarenfabrikant und Kommerzialrat Silberstein, steckt seinen Sohn, einen phantasievollen Träumer voller Pläne in ein erzkatholisches Internat, aus dem der Junge erst befreit wird, als sein Vater stirbt.

Die schräge Verwandtschaft reist an, ein Kondolenzbesucher reiht sich an den anderen.

Wunderbar abgründig malt Andre Heller ein Bild des Wiener Großbürgertums durch die scheinbar ahnungslosen Augen eines Jungen beobachtet.
„Warum erzählst du das alles mir, Onkel York, ich bin doch noch fast ein Kind?“ „Du bist, was du bist“, sagte er lakonisch, „Und ich red dir von dem, was du wissen sollst.“