Der letzte Weynfeldt
Martin Suter
Diogenes 2008
Ein faszinierendes Vexierspiel rund um die Frage: Was ist echt, was Fälschung? Ausgehend vom naheliegenden Beispiel der bildenden Kunst erweitert Suter dieses Thema auf das Feld der Emotionen. Mit leiser Ironie und großer Kenntnis der menschlichen Schwächen wird eine Ansammlung von Künstlern und wohlhabenden Bürgern dargestellt, die durch ein feines Gespinst gegenseitiger Ausbeutung zusammengehalten wird. Rund um die Versteigerung eines wertvollen und vielleicht gefälschten Gemäldes entwickelt sich ein Krimi, der es in sich hat. Spannend!
Unsere Rezensenten
